Der Flughafen Frankfurt, Deutschlands größter Flughafen, wird ab Mitte September 2025 neue Bestimmungen für Flüssigkeiten im Handgepäck einführen. Reisende dürfen künftig Behälter mit bis zu zwei Litern Inhalt an ausgewählten Sicherheitskontrollen mitführen. Diese Neuerung ist möglich durch den Einsatz moderner CT-Scanner, die eine genauere und schnellere Durchleuchtung von Flüssigkeiten ermöglichen. Allerdings ist diese Technologie bisher nur an einem Bruchteil der Kontrollpunkte verfügbar, was zu Unsicherheiten bei den Passagieren führen könnte. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf fnp.de.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt für viele Reisende die Frage, welche Spur sie wählen müssen, um von der Lockerung der Bestimmungen zu profitieren. Der Flughafen Frankfurt empfiehlt daher weiterhin, die bisherigen Beschränkungen von 100 Millilitern pro Behälter und die Pflicht zur Verpackung in durchsichtige, wiederverschließbare Beutel zu befolgen, um Überraschungen zu vermeiden. Diese Beschränkungen, die seit 2006 weltweit gelten, wurden damals eingeführt, nachdem bekannt wurde, dass Flüssigkeiten theoretisch zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet werden könnten.
Die neuen CT-Scanner, die diese Lockerung ermöglichen, sind bereits an rund 40 Sicherheitskontrollen am Flughafen Frankfurt installiert. Diese Scanner befinden sich hauptsächlich in den Abflugbereichen A und Z, die vorwiegend von der Lufthansa genutzt werden. Zudem ist für das geplante Terminal 3 eine vollständige Ausstattung mit dieser Technologie vorgesehen, die im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen soll. Auch wenn die neuen CT-Scanner eine schnelle und sichere Kontrolle der Flüssigkeiten ermöglichen, bleibt die Unsicherheit für Passagiere, die nicht wissen, an welchem Kontrollpunkt sie ihre Sicherheitskontrollen durchlaufen werden.
Neben den Flüssigkeitslockerungen gibt es noch weitere Innovationen am Flughafen Frankfurt, die den Reiseverkehr beschleunigen sollen. Ein neues System für Ganzkörperscanner wurde seit Februar 2025 erfolgreich im Dauerbetrieb getestet. Diese Geräte ermöglichen es den Passagieren, durch die Sicherheitskontrolle zu gehen, ohne anzuhalten, was die Wartezeiten erheblich reduziert hat. Dennis Wildhirt, der Luftsicherheitsleiter des Flughafens, betonte, dass es in der diesjährigen Sommerreisezeit keine längeren Verzögerungen an den Passagierkontrollen gab, was auf die positiven Effekte dieser Technologien hinweist.
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Foto von Sebastian Christoph Gollnow/dpa



