FRANKFURT AM MAIN. Vom 14. bis 18. Oktober 2025 verwandelt sich die Frankfurter Altstadt in eine große Bühne der Literatur. Das städtische Lesefest Open Books begleitet traditionell die Frankfurter Buchmesse – und bietet fünf Tage lang hunderte Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen bei freiem Eintritt. Wie die Redaktion von SoFrankfurt berichtet, gilt das Festival als Herzstück des literarischen Herbstes und zieht jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an.

Literarische Vielfalt in historischen Räumen

Die zentralen Orte des Festivals sind die Römerhallen, das Haus am Dom, das Historische Museum sowie weitere Kulturinstitutionen in der Altstadt. Hier treten Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, um ihre Neuerscheinungen zu präsentieren. Von politischem Sachbuch über aktuelle Romane bis hin zu Lyrik und Graphic Novels deckt Open Books ein breites Spektrum ab.

Ein Höhepunkt ist traditionell die Reihe „Literatur im Römer“, bei der acht Schriftstellerinnen und Schriftsteller nacheinander kurze Lesungen halten – ein literarischer Marathon, der regelmäßig für ausverkaufte Säle sorgt.

Open Books Kids und Familienprogramm

Besondere Aufmerksamkeit erhält auch 2025 wieder Open Books Kids. In Zusammenarbeit mit Schulen, Bibliotheken und Verlagen werden Lesungen und Workshops für Kinder angeboten. Ziel ist es, schon die Jüngsten für Bücher zu begeistern und ihnen Begegnungen mit Kinderbuchautorinnen zu ermöglichen.

Am Samstag der Buchmesse beteiligen sich zahlreiche Buchhandlungen in Frankfurt und Offenbach am sogenannten Open Book Store Day. Kundinnen können dort nicht nur stöbern, sondern auch kleine Lesungen und Signierstunden erleben. Damit öffnet sich das Festival über die klassischen Kulturorte hinaus und vernetzt die Stadt buchstäblich über ihre Schaufenster.

Eintritt frei – aber Plätze knapp

Das Lesefest Open Books 2025 findet vom 14. bis 18. Oktober 2025 an mehreren zentralen Orten der Frankfurter Altstadt statt – darunter die Römerhallen (Römerberg 27, 60311 Frankfurt am Main), das Haus am Dom (Domplatz 3, 60311 Frankfurt) und das Historische Museum (Saalhof 1, 60311 Frankfurt).

Der Eintritt ist bei fast allen Veranstaltungen kostenlos, jedoch gilt: Die Plätze sind streng limitiert. Die Stadt Frankfurt empfiehlt Besucherinnen und Besuchern, mindestens eine halbe Stunde vor Beginn vor Ort zu sein. Für besonders gefragte Lesungen – etwa im Römer – können vorab kostenfreie Online-Tickets gebucht werden.

Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt: Wer zu spät kommt, muss mit langen Warteschlangen rechnen. Mehrfach standen Gäste bereits draußen vor vollen Sälen, während drinnen die Autorinnen und Autoren lasen.

Open Books ist längst mehr als ein Begleitprogramm: Es ist das literarische Schaufenster der Frankfurter Buchmesse. Während auf dem Messegelände die Branche handelt, können in der Stadt die Leserinnen und Leser mit Autorinnen direkt ins Gespräch kommen. „Literatur wird hier greifbar, lebendig und demokratisch“, so ein Statement der Kulturdezernentin.

Mehr über Frankfurt, seine Familienorte und das Leben im Rhein-Main-Gebiet lesen Sie auf SoFrankfurt – Ihrer Redaktion für die Stadt, die Sie bewegt. Lesen Sie auch: Wann eröffnet UNIQLO in Frankfurt? Der Kult-Brand aus Tokio kommt im Oktober 2025 in die Biebergasse

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