Der Frankfurter Weihnachtsmarkt 2025 zählt zu den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Zwischen dem 24. November und dem 22. Dezember erstrecken sich mehr als 230 festlich geschmückte Stände über die historische Innenstadt. Die Standorte verbinden die wichtigsten Plätze der Altstadt vom Mainkai über den Römerberg, Paulsplatz und Liebfrauenberg bis hin zur Hauptwache und dem Roßmarkt. Die Stadt Frankfurt hat nun umfassende Details zum Programm, zu den Öffnungszeiten sowie zu den Neuerungen veröffentlicht. Darüber berichtet die Redaktion SoFrankfurt unter Berufung auf den offiziellen städtischen Pressebericht.

Öffnungszeiten und Dauer

24. November bis 22. Dezember 2025

  • Montag bis Samstag: 10.00 bis 21.00 Uhr
  • Sonntag: 11.00 bis 21.00 Uhr

Kinder-Weihnachtsmarkt am Mainkai:

  • Montag bis Freitag: 15.00 bis 19.00 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 12.00 bis 19.00 Uhr

Diese Zeiten gelten für alle gastronomischen Angebote und für den Großteil der Stände. Kreative Mitmachprogramme für Kinder finden in begrenzten Zeitfenstern statt, die vor Ort ausgewiesen werden.

Standorte und Adressen des Weihnachtsmarktes

Römerberg – Hauptbereich

Römerberg 1, 60311 Frankfurt
Zentrale Veranstaltungsfläche, Bühne, Traditionsteil, großer Weihnachtsbaum, Schwerpunkt auf handwerklichen und klassischen Ständen.

Paulsplatz

Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt
Historischer Platz zwischen Paulskirche und Römer. Schwerpunkt: Handwerk, Süßwaren, Geschenkartikel.

Liebfrauenberg

Liebfrauenberg 35, 60313 Frankfurt
Regionale Spezialitäten, Backwaren, traditionelle Weihnachtsgerichte.

Roßmarkt

Roßmarkt 10, 60311 Frankfurt
Moderne Szenerie mit Riesenrad, großer Glühwein-Pyramide und prominentem Fotopunkt vor dem Gutenberg-Denkmal.

Hauptwache

An der Hauptwache 1, 60313 Frankfurt
Ergänzende Stände mit Süßwaren, heißen Getränken und Kunsthandwerk.

Mainkai – Kinder-Weihnachtsmarkt (neu)

Mainkai Ost, 60311 Frankfurt
Premiere mit eigenem Kinderbereich, kreativen Werkstätten, Geschichtenprogramm und nostalgischem Kinderkarussell.

Friedrich-Stoltze-Platz – Rosa Weihnachtsmarkt

Friedrich-Stoltze-Platz, 60313 Frankfurt
Thematischer Markt mit Beleuchtungsinstallation in Pink und Violett, besonderem Getränkeangebot, veganen Speisen und urbanem Abendpublikum.

Eröffnung am 24. November: Programm und Ablauf

Die offizielle Eröffnung findet am Montag, 24. November, auf der Hauptbühne des Römerbergs statt.

  • 16.30 Uhr: Weihnachtskonzert der Oper Frankfurt
  • 17.05 Uhr: Glockenspiel der Nikolaikirche
  • 17.10 Uhr: Eröffnungsrede von Oberbürgermeister Mike Josef
  • Grußwort der Baumpaten, Touristische Arbeitsgemeinschaft Bergwinkel
  • Illumination des Weihnachtsbaumes
  • Live-Konzert von Patrick Lindner
  • Turmbläser vom Altan der Nikolaikirche

Der Weihnachtsbaum 2025 trägt den Namen „Frau Holle“. Es handelt sich um eine 28 Meter hohe, 50 Jahre alte Nordmanntanne aus Schöllkrippen mit einem Gewicht von 9,5 Tonnen. Die Patenschaft übernehmen in diesem Jahr die Gemeinden der Bergwinkel-Region Sinntal, Schlüchtern und Steinau an der Straße.

Neuer Kinder-Weihnachtsmarkt am Mainkai

Die Stadt Frankfurt führt erstmals einen eigenständigen Kinderbereich ein. Das Gelände liegt östlich des Eisernen Stegs direkt am Mainufer.
Das Programm umfasst:

  • Verzieren von Lebkuchen (teilweise kostenpflichtig)
  • Bastelstationen für Weihnachtsdekorationen und Grußkarten
  • Vorleseprogramme mit Märchen und Weihnachtsgeschichten
  • Musikalische Kurzformate für Kinder
  • Fotopunkte für Familien
  • Nostalgisches Kinderkarussell
  • Familienfreundliches gastronomisches Angebot mit Kinderportionen

Der Bereich ist so gestaltet, dass sich Familien in ruhigerer Atmosphäre vom Haupttrubel zurückziehen können.

Kulinarische Schwerpunkte

Der Markt bietet ein breites gastronomisches Spektrum. Dazu gehören:

  • Frankfurter Bethmännchen, Brenten und Quetschemännchen
  • Waffeln, Reibekuchen und Maronen
  • Regionale Grillgerichte
  • Feuerzangenbowle und klassische Glühweinsorten
  • Erweitertes veganes und vegetarisches Angebot, insbesondere am Rosa Weihnachtsmarkt

Kulturelles Rahmenprogramm

Adventskonzerte „Internationale Weihnacht“ – Römerberg (17.10 Uhr)

Vom 28. November bis 21. Dezember treten Chöre aus Frankfurt und der Region auf, darunter der Frauenchor Nieder-Eschbach, der Chor der EZB, Kinder- und Polizeichöre sowie internationale Ensembles.

WeihnachtsRoßmarkt – Live-Musik am Abend

Das Musikprogramm reicht von lokalen Chören über Pop- und Jazzformationen bis hin zu Gastauftritten regionaler Gruppen.

Weitere Programmpunkte

  • Nikolausbesuch am 6. Dezember, 17.10 Uhr
  • Historisches Stadtgeläut am 29. November und 24. Dezember
  • Dampfzugfahrten auf der Hafenbahn am 13. und 14. Dezember
  • Geführte Adventsspaziergänge durch die Altstadt, auch in englischer Sprache

Glühweintasse 2025: Sonderedition zur World Design Capital 2026

Die Glühweintasse erscheint in zwei Varianten und ist vollständig in Schwarz gehalten.
Die Sonderedition verweist auf das überregionale WDC-Jahr 2026, in dem Frankfurt eine zentrale Rolle spielt. Das Design verbindet städtische Wahrzeichen mit Illustrationen der Künstlerin Verena Mack, die das Motiv „Momente des Miteinanders“ in den Mittelpunkt stellt.

Anreise und Verkehr

Öffentlicher Nahverkehr

Der Weihnachtsmarkt ist über die Haltestellen Hauptwache, Dom/Römer und Konstablerwache erschlossen. Die S- und U-Bahnen verkehren mit zusätzlichem Platzangebot und verlängerten Betriebszeiten.

Parkmöglichkeiten

Die Parkhäuser Dom-Römer, Hauptwache und Konstablerwache sind in der Adventszeit regelmäßig ausgelastet. Die Stadt empfiehlt, auf Parkhäuser am Gericht oder in der Walter-Kolb-Straße auszuweichen oder nach Möglichkeit vollständig auf das Auto zu verzichten.

Historischer Hintergrund

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist seit 1393 nachweisbar und gehört damit zu den ältesten Märkten dieser Art in Deutschland. Ursprünglich als „Christkindchesmarkt“ bezeichnet, entwickelte er sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem zentralen winterlichen Handels- und Begegnungsort. Viele traditionelle Gebäcksorten, darunter Bethmännchen und Quetschemännchen, gehen auf diese Epoche zurück.

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