Die Frankfurter Berufsfeuerwehr, die auf eine lange Tradition seit ihrer Gründung am 19. Juni 1874 zurückblickt, steht heute vor immer komplexeren Aufgaben, die weit über die klassische Brandbekämpfung hinausgehen. Neben dem Katastrophenschutz, der Bewältigung von Hochwasserlagen und Unwettern gehören mittlerweile auch moderne Technologien wie Drohneneinsätze zum festen Repertoire der rund 1200 Mitarbeiter umfassenden Branddirektion. Markus Röck, der seit März 2025 die Leitung der Frankfurter Berufsfeuerwehr innehat, betont die Notwendigkeit einer ständigen Einsatzbereitschaft für die gesamte Stadt, berichtet die Redaktion So Frankfurt mit Verweis auf journal-frankfurt.
In einem aktuellen Gespräch beleuchtet Röck die zunehmenden Krisenszenarien und eine besorgniserregende Entwicklung im Einsatzalltag: Angriffe auf Rettungskräfte. Besonders die Silvesternacht bezeichnet der Feuerwehrchef als einen „spannenden Einsatztag“, an dem Einsatzkräfte zunehmend mit Böllern und Raketen beschossen werden. Trotz dieser Gefahren und der steigenden Belastung durch den Klimawandel und neue Sicherheitsrisiken bleibt das Ziel der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren und die Rettungshundestaffel eng zu koordinieren, um die Sicherheit in der Metropole Frankfurt am Main jederzeit zu gewährleisten.
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