Sicherheitsvorkehrungen am Mainufer und das Feuerwerksverbot in Frankfurt stehen dieses Jahr unter besonders strenger Beobachtung, da die Stadtverwaltung und das Polizeipräsidium Frankfurt am Main ihre Strategie für eine friedliche Silvesternacht intensiviert haben. Das Hauptziel der Behörden ist es, die Sicherheit der tausenden Besucher zu gewährleisten, die traditionell zum Jahreswechsel an den Fluss strömen, um die Skyline-Kulisse zu genießen. Um Eskalationen und Verletzungen durch Pyrotechnik zu vermeiden, wurde eine großflächige Verbotszone definiert, in der das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern jeglicher Art strikt untersagt ist, berichtet die Redaktion So Frankfurt.
Das Herzstück des Sicherheitskonzepts betrifft die Uferpromenaden im Stadtzentrum. Das explizite Feuerwerksverbot gilt für das nördliche und südliche Mainufer im Abschnitt zwischen dem Eisernen Steg (Mainkai) und der Alten Brücke (Sachsenhäuser Ufer). Zusätzlich sind die Brücken selbst, insbesondere der Eiserner Steg, der Holbeinsteg und die Alte Brücke, als feuerwerksfreie Zonen ausgewiesen. Sicherheitskräfte werden an den Zugangswegen Taschenkontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass keine Raketen, Böller oder andere pyrotechnische Gegenstände in den geschützten Bereich gelangen.
Um lebensgefährliche Massenansammlungen und Gedränge zu verhindern, wird der Zugang zum Mainufer am 31. Dezember ab den frühen Abendstunden über dedizierte Kontrollpunkte reguliert. Sobald die maximale Kapazität der Uferbereiche erreicht ist, werden die Zugänge konsequent gesperrt. Die Stadt Frankfurt empfiehlt Besuchern daher eine frühzeitige Anreise und weist darauf hin, dass auch im Bereich rund um den Römerberg und die Hauptwache mit verstärkter Polizeipräsenz zu rechnen ist. Wer dennoch privat böllern möchte, muss auf Flächen außerhalb der markierten Verbotszonen ausweichen, wobei die Polizei zur Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen und historischen Gebäuden aufruft.
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