Am Samstag, dem 17. August 2025, zog Eintracht Frankfurt mit einem souveränen 5:0-Sieg gegen den Oberligisten FV Engers in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Doch trotz des klaren Ergebnisses war das Spiel keineswegs so einfach, wie es das Endergebnis vermuten lässt. Das Team von Trainer Dino Toppmöller hatte sich gegen den kämpferisch aufspielenden Amateurverein aus Engers schwergetan und war in der ersten Halbzeit nicht wirklich ins Spiel gekommen. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf hessenschau.ch.

Die Stimmung im Stadion in Koblenz war nach dem Schlusspfiff auf beiden Seiten hervorragend. Auf der einen Seite jubelten die Frankfurter Spieler und ihre Fans über den Einzug in die nächste Pokalrunde, auf der anderen Seite war auch der Gastgeber, der FV Engers, mit seiner Leistung zufrieden. „Es war ein Fußballfest. Wirklich ein Kompliment an Engers für das gesamte Spiel“, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller. Auch Vorstandssprecher Axel Hellmann und Torwart Jens Grahl sprachen Engers ihren Respekt aus. „Die haben das sehr gut gemacht“, fügte Grahl hinzu.

Der Gastgeber hatte sich von Beginn an mit viel Leidenschaft und Einsatz gewehrt, was den Bundesliga-Klub aus Frankfurt zunächst vor einige Probleme stellte. Der 1:0-Führungstreffer durch Jean-Mattéo Bahoya kurz vor der Halbzeitpause war dann der nötige Knotenlöser, der das Spiel zugunsten der Eintracht entschied. „Engers hat in der ersten Halbzeit leidenschaftlich verteidigt. Wir hatten es sehr schwer, die Räume zu finden. Das 1:0 war dann der Knotenlöser für uns“, erklärte Grahl nach dem Spiel.

Obwohl der Sieg am Ende eindeutig war, gab es dennoch einige kritische Momente, die aufzeigen, dass Eintracht Frankfurt noch nicht auf dem Niveau spielt, das man von einem Bundesliga-Klub erwartet. Besonders der erste Abschnitt des Spiels ließ zu wünschen übrig, und es war deutlich zu erkennen, dass der Bundesliga-Start gegen Werder Bremen in einer Woche deutlich anspruchsvoller wird. Die Frankfurter taten sich in der ersten Halbzeit schwer, das Spielfeld zu dominieren, und man konnte sehen, dass noch Arbeit nötig ist, bevor die Saison wirklich beginnt.

Der Neuzugang Jonathan Burkardt hatte ebenfalls einen schwierigen Tag. Der teuerste Sommer-Transfer der Eintracht tat sich besonders schwer, ins Spiel zu finden, und es schien ihm noch an der nötigen Bindung zum Spiel der Mannschaft zu fehlen. Auf der anderen Seite zeigte sich der zweite teure Neuzugang, Ritsu Doan, bereits in bestechender Form. Der japanische Spieler trug maßgeblich zur Offensivkraft bei und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Auch die eingewechselten Torschützen Elye Wahi und Paxten Aaronson lieferten vielversprechende Ansätze, die Hoffnung auf eine stärkere Saison machen.

Doch das größte Thema abseits des Spiels war der Abgang von Torhüter Kevin Trapp. Der Ex-Nationalkeeper stand gegen Engers bereits nicht mehr im Tor. Es ist mittlerweile klar, dass sein Abgang nur noch eine Frage von Stunden ist. Michael Zetterer, der neue Torwart der Eintracht, steht bereit, um die Nachfolge anzutreten. „Bei Kevin ist es noch nicht so weit. Wir schauen, wie sich die Situation entwickelt“, sagte Toppmöller nach dem Erstrunden-Sieg. Der Wechsel von Trapp wird sicherlich für viel Gesprächsstoff rund um die Frankfurter sorgen.

Trotz der sportlichen Herausforderungen war der 5:0-Sieg in Koblenz ein willkommener Erfolg für Eintracht Frankfurt. In der sonnigen Atmosphäre des Stadions, wo nahezu alles nach Plan lief, konnte das Team einen ersten wichtigen Schritt in der Pokalsaison machen. Doch die wahren Herausforderungen beginnen erst mit dem Bundesliga-Auftakt gegen Werder Bremen, bei dem die Frankfurter eine deutliche Leistungssteigerung benötigen werden.

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Foto von Imago Images

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