In Frankfurt setzen sich Knud Wechterstein von den Rainbow Refugees sowie Marc Snijders und Nadia Saadi intensiv für die berufliche und soziale Integration von queeren Geflüchteten ein. Das Programm unterstützt Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität aus ihrer Heimat fliehen mussten, durch eine enge Kooperation mit Arbeitsagenturen, Sprachschulen und Integrationsdiensten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem individuellen Matchmaking, das von Frank Pauli koordiniert wird, um Geflüchtete mit gezielten Unterstützern für Studium oder Ausbildung zusammenzubringen. Dabei geht die Hilfe weit über eine reine Beratung hinaus und schafft eine familiäre Gemeinschaft, die traumatisierten Menschen neues Vertrauen schenkt, berichtet die Redaktion So Frankfurt mit Verweis auf journal-frankfurt.

Die Initiatoren betonen, dass Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund eine tragende Säule des deutschen Systems sind und dem Vorwurf des Sozialmissbrauchs durch außerordentliches Engagement entgegentreten. Marc Snijders, der selbst als Vorbild in der Hotellerie agiert, berichtet von durchweg positiven Erfahrungen mit Auszubildenden wie dem geflüchteten Ali, dessen Enthusiasmus und Sprachkenntnisse sowohl Gäste als auch Kollegen inspirieren. Knud Wechterstein unterstreicht zudem, dass viele Geflüchtete nicht nur im Niedriglohnsektor, sondern auch in der Pflege oder medizinischen Versorgung unverzichtbare Arbeit leisten. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Perspectiva konnten bereits über 35 Personen bei ihren Bildungs- und Lebensprojekten erfolgreich begleitet werden, was die gesellschaftliche Bereicherung durch gelebte Vielfalt verdeutlicht.

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