Ab der kommenden Saison wird das Champions-League-Finale nicht mehr wie gewohnt um 21:00 Uhr, sondern bereits um 18:00 Uhr angepfiffen. Diese Entscheidung der UEFA soll das Erlebnis für Fans weltweit verbessern und den Event noch zugänglicher machen. Laut UEFA-Präsident Aleksander Čeferin wird die neue Anstoßzeit das Event „noch inklusiver und wirkungsvoller“ für alle Beteiligten gestalten. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf 20min.

Die Entscheidung, den Anstoß vorzuverlegen, ist eine Reaktion auf zahlreiche Anfragen von Fans und Experten, die die späte Uhrzeit als unpraktisch empfanden, insbesondere für Zuschauer in Übersee. „Der Champions-League-Final ist das größte Fußballereignis des Jahres. Die neue Zeit wird den Fans die Möglichkeit geben, das Spiel in einer angenehmeren Zeit zu erleben, ohne die Nacht durchzufeiern“, erklärte Čeferin.

Ein weiteres Ziel dieser Änderung ist es, das Event einer breiteren internationalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Fans aus verschiedenen Teilen der Welt, insbesondere aus Asien und Nordamerika, hatten sich wiederholt dafür ausgesprochen, das Spiel zu einer besseren Zeit zu zeigen, um die Zuschauererfahrung zu verbessern. Auch im Stadion wird der frühe Anpfiff als Vorteil betrachtet, da Fans nun nicht mehr bis in die späten Stunden warten müssen, um das Endspiel zu sehen.

Während die Anstoßzeit des Finals künftig um 18:00 Uhr angesetzt wird, bleibt die Startzeit für alle anderen Champions-League-Partien weiterhin bei 21:00 Uhr. Das erste Champions-League-Finale mit der neuen Zeitregelung wird 2026 in Budapest stattfinden. UEFA erwartet sich von der Änderung eine Steigerung der Zuschauerzahlen und eine bessere Einschaltquote.

Trotz der positiven Reaktionen gibt es auch kritische Stimmen. Einige Fans hätten das Spiel lieber noch später angesetzt, um mehr Zeit für Aktivitäten am Tag zu haben. Dennoch wird die UEFA auch in Zukunft an der frühen Anstoßzeit festhalten, um den Bedürfnissen der globalen Fußballgemeinschaft gerecht zu werden.

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Foto von IMAGO

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