Die Autobahn A67 bleibt rund um das Rüsselsheimer Dreieck weiterhin gesperrt. Grund für die Vollsperrung sind umfangreiche Aufräumarbeiten nach zwei Brückensprengungen, die länger dauern als ursprünglich geplant. Autofahrer müssen sich daher seit dem Wochenende auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen – die Staus reichen inzwischen mehrere Kilometer weit. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf op-online.de.
Ursprünglich sollte die Sperrung am Montagmorgen aufgehoben werden, doch laut dem Hessischen Rundfunk ist ein Ende der Arbeiten derzeit nicht absehbar. Die Aufräum- und Sicherungsmaßnahmen ziehen sich hin, sodass die Autobahn weiterhin vollständig blockiert bleibt. Aktuell staut sich der Verkehr zwischen Groß-Gerau und dem Rüsselsheimer Dreieck auf etwa vier Kilometern Länge, in der Gegenrichtung auf rund zwei Kilometern.
Bereits im Vorfeld hatte die Autobahn GmbH die Vollsperrung angekündigt. Im Zuge der Modernisierung des Rüsselsheimer Dreiecks wurden drei neue Brücken in Betrieb genommen, woraufhin die beiden alten Bauwerke gesprengt werden mussten. Dafür wurde die A67 von Freitag, dem 10. Oktober, ab 21 Uhr, bis voraussichtlich Montag, den 13. Oktober, gegen 5 Uhr, in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sprengung der Brücken fand planmäßig statt, die anschließenden Aufräumarbeiten gestalten sich jedoch komplexer als erwartet.
Zusätzlich kam es am Samstag, dem 11. Oktober, zwischen 3 und 6 Uhr zu weiteren Einschränkungen: Die Verbindungsrampen Mainz–Frankfurt sowie Darmstadt–Mainz waren in dieser Zeit nicht befahrbar. Auch auf der A60 mussten Autofahrer mit erheblichen Verzögerungen rechnen.
Um den Verkehr bestmöglich zu lenken, wurden großräumige Umleitungen eingerichtet. In Richtung Darmstadt führt die Umleitung (U22) über die A60 sowie die Anschlussstelle Rüsselsheim-Mitte. Wer in Richtung Frankfurt unterwegs ist, kann über die A60 Richtung Mainz, die A671 Richtung Wiesbaden und schließlich die A66 nach Frankfurt ausweichen. Für Reisende von Mainz nach Frankfurt während der Rampensperrungen empfiehlt sich die Abfahrt Rüsselsheim-Königstädten, die Umleitung U70 und die Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost. In Gegenrichtung, von Darmstadt nach Mainz, führt die empfohlene Route über die Anschlussstelle Groß-Gerau, die Umleitung U30 und weiter über die Anschlussstelle Bischofsheim zurück auf die A60.
Während die Autobahn GmbH mit Hochdruck an der Wiedereröffnung arbeitet, appellieren die Behörden an die Autofahrer, Geduld zu bewahren und den Bereich großräumig zu umfahren. Die Verkehrslage rund um das Rüsselsheimer Dreieck bleibt angespannt, da die A67 eine der zentralen Nord-Süd-Verbindungen Hessens ist und täglich tausende Fahrzeuge aufnimmt.
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Foto von IMAGO/Peter Henrich (HEN-FOTO)


