Pendler rund um Frankfurt müssen sich in den kommenden Wochen auf erhebliche Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Nach Angaben der Hessischen Landesbahn (HLB) kommt es auf den Strecken zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof, Bad Vilbel und Friedberg bis Mitte Dezember zu regelmäßigen Teilausfällen. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf fnp.de.

Wie das Unternehmen mitteilte, sei der Grund für die wiederkehrenden Zugausfälle ein akuter Personalmangel. Die Deutsche Bahn-Tochter DB InfraGo, die für den Betrieb der Stellwerke zuständig ist, könne eines der Frankfurter Stellwerke in den Abendstunden bis einschließlich 13. Dezember nicht vollständig besetzen. Diese Personalengpässe führten dazu, dass insbesondere die Regionalbahn-Linien RB37 und RB41 teilweise nicht verkehren.

Die Hessische Landesbahn bittet Fahrgäste, während dieser Zeit auf alternative Verbindungen auszuweichen – vor allem auf die S-Bahn-Linie S6, die die gleichen Orte miteinander verbindet. Die aktualisierten Fahrpläne seien laut HLB auf den Webseiten der Hessischen Landesbahn, der Deutschen Bahn, des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) sowie des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) abrufbar.

Nach Angaben des RMV hat sich die Zahl der Zugausfälle im vergangenen Jahr verdoppelt. Hauptursache sei ebenfalls der anhaltende Personalmangel bei DB InfraGo, der sich sowohl auf den Regional- als auch auf den Fernverkehr auswirke. Die Situation stellt nicht nur Pendler in Hessen, sondern auch Geschäftsreisende und Touristen – etwa aus der benachbarten Schweiz – vor zunehmende Herausforderungen im Bahnverkehr der Rhein-Main-Region.

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Foto von Christoph Schmidt/Christoph Schmidt/dpa

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