Auf dem Bitcoin-Markt hat sich eine instabile Lage entwickelt, die laut Analysten an die Dynamik von Anfang 2022 erinnert. Der Preis der Leitkryptowährung ist unter einen wichtigen technischen Indikator – den 0.75 Supply Quantil (Angebotsquantil) – gefallen, der bei 95.800 US-Dollar ($95.8K) liegt. Dieser Rückgang hat dazu geführt, dass sich mehr als 25 % des Angebots des Assets in einem Zustand „unter Wasser“ befinden (d. h. mit nicht realisierten Verlusten). Derzeit besteht eine Pattsituation zwischen einer potenziellen Kapitulation der großen Halter (Top-Holder Capitulation) und Anzeichen einer Verkäufererschöpfung im Bereich von $93K. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf die Telegram.

Der Hauptgrund für die Verwundbarkeit von BTC ist die allgemeine Nachfrageschwäche, die sich über alle Schlüsselmärkte erstreckt. Eine nachlassende Aktivität ist sowohl auf den Spot- als auch auf den Futures-Märkten sowie bei den börsengehandelten Fonds (ETFs) festzustellen. Ein zusätzliches Zeichen der Vorsicht ist die geringe Volatilität am Optionsmarkt. Analysten betonen, dass Bitcoin so lange verwundbar bleibt, bis er die Positionen über dem 0.75 Supply Quantil ($95.8K) wieder einnehmen kann. Für ein nachhaltiges Wachstum ist die Rückkehr zum 0.85 Supply Quantil erforderlich, was einem Preis von etwa 106.200 US-Dollar (~$106.2K) entspricht.

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