In Frankfurt am Main wurde am Mittwoch, den 14. Januar, eine umfangreiche Sicherheitsoperation im Bahnhofsviertel durchgeführt, bei der die Stadtpolizei Frankfurt eng mit der Bundes- und Landespolizei kooperierte. Der Fokus der städtischen Einsatzkräfte lag auf der Durchsetzung der Waffenverbotszone, der Überprüfung des Aufenthaltsrechts sowie der Kontrolle gewerberechtlicher und sicherheitsrelevanter Bestimmungen. Mit insgesamt sieben Streifen und 16 Bediensteten kontrollierte die Stadtpolizei 85 Personen und stellte dabei unter anderem 15 Gramm Marihuana in einem Depot sowie fünf Messer sicher. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnten zudem zwei Personen mit offenen Haftbefehlen festgenommen und drei Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz protokolliert werden, berichtet die Redaktion von So Frankfurt unter Berufung auf frankfurt.
Neben den Personenkontrollen bildete die Überprüfung von elf Gewerbebetrieben, darunter acht Spielhallen, einen weiteren Schwerpunkt des Einsatzes. In einer Spielhalle stellten die Beamten einen verschlossenen Notausgang fest, was die sofortige Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens zur Folge hatte. Weitere Kontrollen deckten verstellte Fluchtwege und Verstöße im Bereich der Geldspielgeräte auf, worüber die Operative Ermittlungs- und Kontrolleinheit (OPE) sowie das Bauamt informiert wurden. Ein besonders massiver Fund gelang in einem Café, in dessen Hinterhof 314 Gramm Marihuana sichergestellt wurden. Parallel dazu ahndeten die Einsatzkräfte diverse Ordnungswidrigkeiten wie illegale Abfallentsorgung und Verstöße gegen das Rauchverbot in der B-Ebene, während sie zudem Erste Hilfe bei einer Person mit einer Beinverletzung leisteten.
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