Die Niederlassung West der Autobahn GmbH setzt ihre groß angelegte Sanierung der A3 auch im Spätsommer 2025 fort. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Offenbacher Kreuz und der Anschlussstelle Frankfurt Süd in Fahrtrichtung Köln. Die Arbeiten erstrecken sich über etwa vier Kilometer und sollen bis Anfang September abgeschlossen sein. Ziel ist es, Spurrinnen zu beseitigen und damit die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf fnp.de.
Nach Angaben der Verantwortlichen konzentriert sich die Sanierung auf den ersten und teilweise den zweiten Fahrstreifen der stark frequentierten vierspurigen Autobahn. Da es sich um eine der am stärksten befahrenen Verkehrsachsen Hessens handelt, wurde für die Bauzeit ein spezielles Zwei-Phasen-Konzept entwickelt. Tagsüber bleibt der Verkehr weitgehend unbeeinträchtigt, lediglich der erste Fahrstreifen wird gesperrt. In den Nachtstunden reduziert sich die Fahrbahn jedoch auf nur zwei Spuren, was zu deutlichen Verzögerungen führen kann.
Die entscheidenden Bauarbeiten sind an zwei Wochenenden angesetzt. Sie beginnen jeweils am Freitagabend und dauern bis Montagmorgen an. Konkret handelt es sich um folgende Zeiträume: vom 22. bis 25. August sowie vom 29. August bis 1. September. In dieser Zeit müssen Autofahrer mit erheblichen Einschränkungen rechnen, insbesondere auf den Hauptachsen zwischen Offenbach und Frankfurt, wo die Verkehrsbelastung ohnehin besonders hoch ist.
Zusätzlich gibt es weitere Sperrungen während der Nachtarbeiten. Geplant sind Bauphasen freitagabends von 20 Uhr bis samstags um 9 Uhr, samstags von 19.30 Uhr bis sonntags 10 Uhr sowie sonntags von 20 Uhr bis montags um 5 Uhr. Tagsüber hingegen sollen weiterhin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um den Pendlerverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Die Autobahn GmbH betont, dass bei der Planung die extrem hohen Verkehrsaufkommen auf diesem Abschnitt berücksichtigt wurden. Besonders der Berufsverkehr zwischen dem Offenbacher Kreuz und Frankfurt Süd gilt als stark belastet. Dennoch sei es unvermeidbar, dass es während der Arbeiten zu Staus und Verzögerungen komme. Autofahrer sollten sich daher auf längere Fahrzeiten einstellen und gegebenenfalls alternative Routen in Betracht ziehen.
Mit Abschluss der Sanierung erhoffen sich die Behörden nicht nur eine bessere Fahrbahnqualität, sondern auch eine deutliche Verbesserung der Sicherheit auf der stark genutzten A3. Bis dahin bleibt Geduld gefragt – sowohl bei den täglichen Pendlern als auch bei den Durchreisenden.
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