Am frühen Sonntagmorgen ist im Frankfurter Stadtteil Gutleutstraße ein Brand in einem Kohlebunker eines Kraftwerks ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Darüber berichtet SoFrankfurt unter Berufung auf hessenschau.de.

Nach Angaben eines Sprechers der Frankfurter Feuerwehr ist die Ursache des Feuers bislang unklar. Im Inneren des Bunkers glimmt die Kohle weiterhin, was dazu führt, dass sich die Außenwände stark erhitzen. Dieses Glimmen stellt eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar, da es schwierig ist, den Brandherd direkt zu erreichen.

Die Feuerwehr setzt derzeit alles daran, den Bunker von außen zu kühlen und von oben gezielt zu löschen. Durch die hohen Temperaturen und die große Menge an gelagerter Kohle ist der Einsatz komplex und erfordert präzises Vorgehen. Die Einsatzkräfte versuchen, eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Bereiche des Kraftwerks zu verhindern.

Nach Einschätzung des Feuerwehrsprechers besteht das Risiko, dass die glimmende Kohle erneut aufflammen und zu einem offenen Brand führen könnte. Aktuell deute jedoch nichts darauf hin, dass sich die Lage weiter verschlimmere. „Wir haben die Situation unter Kontrolle, auch wenn die Löscharbeiten noch Stunden dauern können“, erklärte der Sprecher.

Ein weiteres Problem entsteht durch die physikalischen Eigenschaften der Kohle selbst: Durch das Glimmen verklumpt sie, was das Entfernen aus dem Bunker erschwert. Um ein erneutes Entzünden zu verhindern, muss die Kohle sorgfältig abgetragen und weiter gekühlt werden – ein Prozess, der viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

Trotz des Feuers ist die Energieversorgung in Frankfurt laut Betreiberangaben nicht gefährdet. Das Kraftwerk kann weiterhin mit Material aus anderen Kohlelagerstätten betrieben werden. Strom und Wärme für die Stadt sind somit weiterhin gewährleistet.

Wie lange der Einsatz insgesamt dauern wird, war am Sonntagmittag noch unklar. Die Feuerwehr bleibt vor Ort, um mögliche Rückzündungen frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

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Foto von 5vision.news

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