Frankfurt am Main, 11. Februar 2026 – Morgen, am 11. Februar 2026, beginnt der „Wortmeldungen“-Shortlistabend im Literaturhaus Frankfurt. Fünf für den renommierten „Wortmeldungen“-Literaturpreis nominierte Autorinnen und Autoren präsentieren ihre Texte in einem rotierenden Lesungsformat, das insgesamt rund vier Stunden dauert. Das Preisgeld beträgt 35.000 Euro und wird von der Crespo-Foundation vergeben. Die Veranstaltung richtet sich an Publikum und Literaturkritiker, die sich für zeitgenössische Texte interessieren, die gesellschaftliche Verhältnisse kritisch hinterfragen. Die Shortlist umfasst sowohl prominente wie Marcel Beyer als auch aufstrebende Autoren wie Ivna Žic. Dies berichtet die Redaktion von SoFrankfurt unter Berufung auf Journal frankfurt.
Überblick über den „Wortmeldungen“-Literaturpreis
Der „Wortmeldungen“-Literaturpreis wurde von der Crespo-Foundation mit Sitz in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Ziel ist es, Autorinnen und Autoren auszuzeichnen, die gesellschaftliche Entwicklungen kritisch reflektieren. Seit seiner Gründung hat der Preis ein Preisgeld von 35.000 Euro beibehalten und gilt damit als eine der bestdotierten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Bewerben können sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Werke in deutscher Sprache veröffentlicht sind. Die Shortlist wird von einer unabhängigen Jury erstellt, die sowohl literarische Qualität als auch gesellschaftliche Relevanz bewertet.
Die Crespo-Foundation gibt auf ihrer Website alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Jurymitgliedern und bisherigen Preisträgern bekannt. Für die Öffentlichkeit ist die Lesung der Shortlist-Kandidaten eine zentrale Gelegenheit, die Werke der Nominierten direkt zu erleben.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Shortlist 2026
Die Shortlist für 2026 umfasst fünf Autorinnen und Autoren:
| Name | Herkunft | Bekanntheit | Werkart |
|---|---|---|---|
| Marcel Beyer | Deutschland | Büchnerpreisträger 2016 | Prosa |
| Boris Schumatsky | Deutschland | Bekannt durch Ukraine-Interventionen | Essays, Prosa |
| Ivna Žic | Kroatien | Multitalent, Theater und Prosa | Theaterstücke, Essays, Prosa |
| Lara Rüter | Deutschland | Lyrikerin | Lyrik |
| Petra Nagenkögel | Österreich | Aufstrebende Autorin | Prosa |
Die Nominierten wechseln während der Veranstaltung im 20-Minuten-Takt zwischen fünf Räumen des Literaturhauses. Diese Rotation ermöglicht es dem Publikum, mit allen Kandidaten in kleineren Gruppen in Dialog zu treten.

Ablauf des Shortlistabends
Der Shortlistabend findet am 11. Februar 2026 von 18:00 bis 22:00 Uhr im Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, statt. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:
- Einlass und Registrierung ab 17:30 Uhr.
- Eröffnungsrede durch die Crespo-Foundation um 18:00 Uhr.
- Lesungen der Nominierten in fünf Räumen im 20-Minuten-Takt.
- Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Autorinnen und Autoren.
- Abschlussdiskussion und Networking ab 21:30 Uhr.
Die Teilnahme kostet 12 Euro pro Person, Tickets sind online über www.literaturhaus-frankfurt.de buchbar. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Plätzen; Reservierungen werden empfohlen.
Mechanismus der Preisvergabe
Die Jury besteht aus fünf Mitgliedern der literarischen Szene, darunter Verlagsleiter, Literaturkritiker und frühere Preisträger. Kriterien für die Bewertung sind:
- Literarische Qualität des eingereichten Werkes
- Gesellschaftliche Relevanz der Inhalte
- Originalität der Perspektive
- Innovationsgrad in Form und Sprache
Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 12. Februar 2026 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet in einem separaten Event in Frankfurt statt. Der Preisträger erhält das Preisgeld in einer einmaligen Zahlung von 35.000 Euro. Die Crespo-Foundation veröffentlicht die Gewinnerin oder den Gewinner auf ihrer Website und auf sozialen Medien.
Bedeutung für die Literaturszene
Die Veranstaltung bietet sowohl etablierten als auch aufstrebenden Autorinnen und Autoren eine Bühne, um ihre Texte einem kritischen Publikum zu präsentieren. Für Literaturinteressierte ist dies eine Möglichkeit, direkt mit den Schriftstellern in Dialog zu treten. Darüber hinaus fördert die Veranstaltung den Austausch über gesellschaftlich relevante Themen, die in den Werken der Nominierten behandelt werden.
Für Besucher und Literaturinteressierte bedeutet der Shortlistabend Zugang zu aktuellen literarischen Diskursen. Die Veranstaltung fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und ermöglicht direkten Kontakt mit den Autorinnen und Autoren. Die Bekanntgabe des Preisträgers wird zusätzliche Aufmerksamkeit auf die nominierten Werke lenken und deren Verbreitung in der literarischen Öffentlichkeit steigern.
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